» Kanalsanierung
 
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Geschlossene Bauweise (Renovierung):

Die Renovierung einer Grundleitung oder eines Anschlusskanals kann mit dem Reliningverfahren durchgeführt werden. Beim Reliningverfahren unterscheidet man zwischen:

·  Schlauchreliningverfahren

(kunstharzgetränkter Gewebeschlauch)

 

·  Rohrstrangreliningverfahren

(flexibler PE-HD-Schlauch)

Die Inliner werden über eine Revisionsöffnung im oder am Haus in die Grundleitungen eingebracht. Durch einen Inliner wird der Querschnitt der Altleitung verkleinert. Damit der Mindestquerschnitt für Leitungen nach DIN 1986 von 10 cm  (DN 100) nach der Sanierung nicht unterschritten wird, darf das Reliningverfahren nur bei Rohren mit einem Innendurchmesser von mindestens 12,5 cm (DN 125) eingesetzt werden.

 

Offene Bauweise (Erneuerung):

Ist eine Reparatur oder Renovierung des Hausanschlusses aufgrund von umfangreichen Schäden nicht möglich, muss die komplette Leitung in offener Bauweise erneuert werden. Defekte Grundleitungen (unter der Grundplatte) können im Kellerbereich durch Installation von Abwasserrohren unterhalb der Kellerdecke bzw. auf den Kellerwänden ersetzt werden, wenn die Örtlichkeiten dafür gegeben sind.

 

Rückstausicherung:

Wenn nicht vorhanden, ist immer für eine geeignete Rückstausicherung zu sorgen.